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The Year in Numbers: 2017

31 Dez 2017 | Allgemein

Dezember ist ja bekanntlich der Monat in dem alle das (fast) vergangene Jahr Revue passieren lassen. Da ich gerne mit Zahlen spiele, möchte auch ich auch in diesem Jahr die Gelegenheit Nutzen das (fast) vergangene Jahr sowohl aus der Blog-Perspektive als auch trainingstechnisch nochmals Revue passieren zu lassen.

wattsbehind

Da mir die ganze Sache doch auch ein bisschen Spaß macht, gehts 2017 hier natürlich weiter mit dem Vorsatz etwas regelmäßiger Beiträge zu schreiben und die Besucherzahlen ein klitzekleines bisschen anzuheben ;)

Das schrieb ich letztes Jahr zur gleichen Zeit auf dem Blog. Zunächst sollte das auch ganz gut klappen. Im Januar und Februar hab ich noch regelmäßig was in die Tasten gehackt, dann hat es tatsächlich bis Ende Juli (!) gedauert bis ich nochmal hier was veröffentlicht habe. Das war kacke! Mir hat allerdings schlicht und einfach die Zeit und manchmal tatsächlich auch die Lust gefehlt um noch für ordentliche Artikel zu recherchieren, Fotos zu machen etc.

Besuchermäßig war dennoch ein Aufwärtstrend zu erkennen: immerhin etwa 150 Leute haben pro Monat die Seite aufgerufen.

Vorsatz fürs nächste Jahr bleibt also der gleiche wie für 2017: regelmäßig hier meinen Senf abzulassen.

Training

Im vergangenen Jahr habe ich im Durchschnitt 33 h pro Monat trainiert und dabei ca. 680 km zurückgelegt.

Training 2017

Trotz einer kleinen Erkältung im Januar konnte ich knapp 30 Trainingsstunden sammeln und diese von Februar bis Juli auf 40 ausbauen und halten. Klar, es hätte mehr sein können, aber zumindest bis Mitte Mai war das Training sehr gut. Danach hatte ich - wie immer - einen kleinen Hänger im Juni. Im Juli bin ich zum ersten Mal bei der BIKE Trans Alp gestartet. Leider habe ich es nicht geschafft das ganze hier als Blogbeitrag zu verwursteln, aber: es war sehr geil!

Der August stand dann im Zeichen meines Umzugs nach Köln und entsprechend weniger Training war möglich.

Im September lies ich die Saison so langsam ausklingen und im Oktober wurde nur wenn schönes Wetter war gefahren ;)

Dafür waren die Umfänge noch ganz okay.

November ist ja der klassische Monat für den Trainingsstart. Ich wollte gemütlich mit etwa 30 h Training wieder einsteigen, was mir auch gut gelungen ist.

Der Dezember war dann leider eine reine Katastrophe. Viel gearbeitet, am Wochenende im Saarland gewesen und im vorweihnachtlichen Stress das Training unter den Tisch fallen lassen... naja, die freie Woche zwischen den Jahren sollte dann für das #FESTIVE500 genutzt werden um den Monat und meine Form halbwegs zu retten. Am 24. startete dieses Unterfangen auch ganz gut mit einer netten Runde auf dem Crosser. Damit war es dann aber auch schon beendet: am Montag meldete mein Körper sich krank.

Insgesamt habe ich 2017 knapp 100 Stunden und 2000 km weniger trainiert als 2016.

Trainingsstunden

Somit das Jahr leider nicht ganz so schön beendet wie letztes Jahr. Andererseits bietet sich der Januar ja gerade zu an um trainingstechnisch dann auch wieder durchzustarten.. auf ein gutes Trainingsjahr 2018!

Vergleich Jahre

Auch dieses Jahr gabs übrigens wieder einen persönlichen Videorückblick von STRAVA. Wie bereits im letzten Jahr mit vielen interessanten Statistiken und nett aufbereitet.

Saison 2018

In 2018 darf ich weiterhin fürs TEAM Herzlichst Zypern starten. Im März geht es nächstes Jahr dann auch ins Trainingslager auf die Sonneninsel. Bis dahin muss ich natürlich mein Training wieder auf die Reihe kriegen. Aber ich gehe mal davon aus, dass das klappen wird.

Dann ist - wie bereits im vergangenen Jahr - die Teilnahme an nationalen (und z.T. internationalen) Marathons geplant. Saisonhighlights werden auf jeden Fall die DM Marathon in Kirchzarten und dann knapp fünf Wochen später die XC-Heim-DM im saarländischen St. Ingbert.

Im Mai und August stehen dann noch mit BeMC und Rothaus Bike Giro zwei Etappenrennen an.

Weiterhin - dank eines neuen Rennrads - möchte ich auch mal das ein oder andere Straßenrennen mitfahren.

Aber: Ziel natürlich wie immer erstmal gesund und frei von größeren Stürzen durchs Jahr zu kommen. Dieses Jahr gab es leider viel zu viele Unfälle und Unglücke in der Radsport-Welt, so dass man wirklich dankbar sein muss von sowas verschont geblieben zu sein!

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes und unfallfreies Jahr 2018!

#Rennen #Rennrad #Training #wattsbehind


WATTSBEHIND Radsport-Leseliste

31 Jul 2017 | Literaturtipp

Puh, lange ist es her, dass ich hier was zu "Papier" gebracht habe... Praktikum in Köln, Uni, gleichzeitig nahm die Mountainbike-Saison ihren Lauf. Da blieb wenig Zeit um sich ~auch noch viel~ überhaupt um den Blog zu kümmern. Das soll sich aber wieder ändern - hab ich mir jedenfalls fest vorgenommen!

In der Zwischenzeit habe ich immer mal wieder ein Buch in der Hand gehabt (und meist sogar darin gelesen). Daher, um wieder ins bloggen reinzufinden, möchte ich meine persönlichen Lieblingsbücher zum Thema Radsport teilen (Reihenfolge wahllos):

Faster von Michael Hutchinson

Die sehr kurzweilige Geschichte von Michael Hutchinson - einem britischen Radprofi - über seine Suche nach mehr Speed auf dem Rad.

How Bad Do You Want It von Matt Fitzgerald [deutsche Ausgabe]

Nicht ausschließlich Radsport, aber trotzdem sehr gut: Matt Fitzgerald zeigt in seinem Buch dass der Körper nur ein Aspekt im Sport ist. Siegen ist Kopfsache daher der treffende Titel für die deutsche Ausgabe. In diesem Buch geht es anhand schöner Beispiele darum mit welchen Tricks Athleten Spitzenleistungen aus ihrem Körper herausholen. Auf YouTube gibts übrigens auch eine Playlist in der alle Videos zu den Kapiteln zu finden sind.

My Time von Bradley Wiggins [deutsche Ausgabe]

Aktuell ist Sir Bradley Wiggins ja etwas in die Kritik geraten. Dennoch ist sein Buch über den langen Weg zum Tour-Sieg 2012 und Olympia-Gold in London sehr kurzweilig und durchaus lesenswert.

Pro Cycling on 10$ a Day von Phil Gaimon

Phil Gaimon ist Ex-Radprofi. In seinem Buch erzählt er witzig und z.T. sehr detailliert wie schwer es für ihn war den Sprung vom College-Fahrer über US-Profi zum Euro-Profi zu schaffen. Mittlerweile ist Phil im Ruhestand und jagt professionell Strava-KOMs. Wie er sich schlägt kann man sich auf seinem YouTube-Kanal ansehen.

Racing Through The Dark von David Millar [deutsche Ausgabe]

David Millar war der Spezialist für Prologzeitfahren und Englands "Pin-up-Boy" Anfang der 2000er. Alles lief nach Plan, bis er 2003 des Dopings überführt wurde. In dem Buch erzählt er seine Geschichte von den Anfängen seiner Karriere, wie er zum Doping kam und seine Rehabilitation. Sehr ehrlich und sehr lesenswert!

Ich lese Bücher gerne in der Originalsprache, daher Verzeihung, dass hier nur englische Titel dabei sind. Die deutschen Übersetzungen habe ich (falls vorhanden) aber auch verlinkt und stehen den Originalen bestimmt in nichts nach.

Auf meiner persönlichen Leseliste steht auf jeden Fall noch  The Descent von Thomas Dekker, ein "Coming-out"-Buch zu seiner Zeit als Profi und Re:Cyclists: 200 Years On Two Wheels von Michael Hutchinson, ein Buch über die Geschichte des Fahrrads, dass - wenn es so geschrieben ist wie "Faster" - sicher auch schönen britischen Humor beinhaltet.

Wenn es also hier schon nichts zu lesen gibt, dann besorgt euch eins (oder mehrere) der Bücher und macht es euch bei einem Glas Rotwein gemütlich ;)

#Lesen #Literaturtipp #Regeneration #wattsbehind


Liebster Award Part II

26 Dez 2016 | Allgemein

Liebster Award

Anfang Dezember wurde ich von Boris zum Liebster Blog Award nominiert. Die Regeln zum Liebster Blog Award sehen vor, dass ich mich zuerst Boris Fragen stelle und anschließend selbst an der Reihe bin neue Blogs zu nominieren und den "Neuen" ein paar Fragen zur Beantwortung zu stellen.

Meine Antworten auf Boris fragen sind hier zu finden.

Und damit das Spielchen weitergehen kann nominiere ich:

theroadbehind.de

theroadbehind ist ein Reise-Blog der sich durch spannende Reiseberichte und sehr schön in Szene gesetzte Bilderserien auszeichnet. Vor meinem Prag-Trip war theroadbehind eine große Inspirationsquelle für mich.

jacominasenkel.de

jacominasenkel ist ein erfrischend geschriebener Blog übers Radfahren.. egal ob MTB, Cross, Rennrad oder auch ganz andere Dinge wie Klettern, Bike Fitting oder Reiseberichte. Jacominasenkel schafft es jeden Beitrag spannend zu verfassen. Das einzige Manko: es gibt zu wenige davon!

goodtimesroll.cc goodtimesroll - der Name sagt eigentlich schon alles. Ein von mir hochgeschätzter Blog der eher "alternativen" Radszene (wenn man den Leistungssport als den "normalen" Radsport ansieht). Singlespeed, Fixed, RadRace aber auch Cyclocross, Gravel und Bike-Packing. Die Themengebiete umfassen fast das gesamte Radsportuniversum - und das allen in sehr vielen und gut geschriebenen Blogposts.

Und hier sind meine Fragen:

1) Was war deine/eure Intention um mit dem bloggen anzufangen?

2) Wie lange benötigst du im Schnitt um einen Blogpost zu verfassen? Benutzt du spezielle Programme/Tools um deinen Workflow zu optimieren?

3) Welches ist dein Lieblingsbuch a) allgemein b) radsportbezogen?

4) Was gefällt dir am Hobby "Radsport" so gut, dass du es nicht wieder aufgegeben hast und sogar anderen darüber berichtest?

5) Du hast die Kohle für ein neues Rad. Baust du selbst zusammen oder gibt's ein "Fertigrad"? Warum?

6) Was denkst du über den technischen Fortschritt und die mittlerweile 10000 "Standards" in der Bikebranche? Gute und sinnvolle Innovationen oder Geldmacherei der Bikefirmen?

7) Der neue Olympiazyklus hat ja gerade begonnen. Was sind deine sportlichen Ziele für nächstes Jahr/den neuen Olympiazyklus? Und welche Ziele hast du für deinen Blog?

Ich bin gespannt auf die Antworten!

#Award #Blog #wattsbehind