Analyse: GCA Liga Runde 3

ZWIFT

Mittlerweile dürfte eigentlich fast jeder Radsportler schonmal mit ZWIFT in Berührung gekommen sein bzw. zumindest wissen um was es ungefähr geht. Dennoch eine kurze Erklärung vorab:

ZWIFT ist eine Online-Plattform bei der man zusammen mit anderen in einer virtuellen Welt radfahren kann. Man koppelt dazu seinen Powermeter/Smarttrainer mit ZWIFT und schon kanns losgehen.
Bei ZWIFT kommt es – ähnlich wie beim “richtigen” Radsport – nicht nur auf die reine Leistung an. Wenn es darum geht wie schnell man mit seinem virtuellen Rad unterwegs ist dreht sich bei ZWIFT alles um die relative Leistung, also das Verhältnis aus Leistung zum Körpergewicht des Fahrers.

Wie im realen Radsport kann man auch bei ZWIFT Windschatten fahren und damit wertvolle Körner sparen. Zusätzlich – und hier kommt dann die “Gamification” ins Spiel – gibt es aber auch verschiedene Power-Ups, mit denen man sich für kurze Zeit einen Vorteil verschaffen kann. Eines dieser Power-Ups ist beispielsweise der “Aero-Boost”, welcher einen für eine kurze Zeit aerodynamischer macht.
Eine vollständige Liste der Power-Ups mit Beschreibung findet man bei ZWIFTInsider. Taktik und das geschickte Nutzen der Power-Ups spielt also – neben der eigenen Leistungsfähigkeit – ebenfalls eine Rolle bei ZWIFT-Rennen.

Der Kurs

Endlich – aus Zuschauersicht – Bergankunft! Das dritte Rennen der GCA Liga wurde auf der Strecke “Tour of Fire and Ice” auf der virtuellen Insel Watopia ausgefahren. Die Strecke ist mit kurzer Anfahrt 28 km lang und es müssen 1162 hm auf den “Alpe du Zwift” – ein Nachbau des Legendären Alpe d’Huez – überwunden werden.

Im realen Radsport wäre das eine Etappe die natürlich wie gemacht wäre für die Bergspezialisten. Ob das auf ZWIFT auch der Fall ist, schlüssele ich euch auf den nächsten Seiten auf.

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