Analyse: GCA Liga Runde 2

Zusammenfassung

Auch die zweite Runde der GCA Liga powered by Müller Logistik wurde von den deutschen Radsportlern sehr gut angenommen. Laut Angabe des BDR standen knapp 500 Fahrerinnen und Fahrer am Start und haben ein tolles virtuelles Rennen abgeliefert. Ins Ziel kamen knapp 300 Fahrerinnen und Fahrer.

Die Leistungsfähigkeit des Feldes unterschied sich nicht wesentlich von der Leistungsfähigkeit in der ersten Runde. Es hat sich gezeigt, dass die zweite Runde bereits viel taktischer gefahren wurde – vermutlich weil ein Großteil des Feldes nun mit den taktischen Eigenheiten einen ZWIFT-Rennens bereits etwas besser zu recht kommt.

Wie auch in Runde eins müssen bei der Analyse viele Punkte als gegeben hingenommen werden. Die Ergebnisse sind natürlich stark davon abhängig, ob die Fahrer mit ihrem Gewicht ehrlich sind. Weiterhin spielen technische Details wie z.B. der generellen Genauigkeit des Powermeters/Smarttrainers eine Rolle. Die Genauigkeit wird bei den meisten Geräten in einer Range von +- 1,5 – 2 % angegeben. Bei 300 W durchschnittlicher Leistung können das maximale Differenzen von 12 W sein! Bei einem leichten Fahrer mit 65 kg oder weniger ist das bereits eine beachtliche Differenz. Weiterhin spielen aber auch ganz profane Dingen wie die Kalibrierung dieser Geräte in die Genauigkeit der Daten mit rein. Trotz aller Limitationen bieten die Daten eine einzigartige Möglichkeit eine gute Vorstellungen von den erbrachten Leistungen zu erhalten. Vergleichbare Daten kennen wir sonst nur aus dem Profi-Sport von z.B. velon, welche aber natürlich ihre Daten nicht in dieser Breite veröffentlichen.

Das nächste Rennen findet am kommenden Samstag, dem 2.5.20 statt und wird ab 16:30 Uhr wieder auf YouTube gestreamt und von Bastian Marks und Rick Zabel kommentiert. Ich werde die Rennen weiterhin verfolgen und freue mich auf bergigere Etappen und die dort gewonnenen Einblicke aus den Daten!

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