Analyse: GCA Liga Runde 1

Zusammenfassung

Die erste Runde der GCA Liga powered by Müller Logistik wurde von den deutschen Radsportlern sehr gut angenommen. Über 300 Fahrerinnen und Fahrer standen am Start und haben ein tolles virtuelles Rennen abgeliefert.

Die Leistungsfähigkeit des Feldes war der eines nationalen Rennens würdig und dennoch hat sich gezeigt, dass auch bei virtuellen Rennen nicht nur die Leistung an der Kurbel zählt, sondern es ebenso andere Faktoren wie beispielsweise Taktik, Windschatten, virtuelles Material, Streckenkenntnisse und Power-Ups hat, welche einen Einfluss auf das Resultat haben.

Viele andere Punkte müssen bei der Analyse allerdings auch als gegeben hingenommen werden. Die Ergebnisse sind natürlich stark davon abhängig, ob die Fahrer mit ihrem Gewicht ehrlich sind. Weiterhin spielen technische Details wie z.B. der generellen Genauigkeit des Powermeters/Smarttrainers eine Rolle. Die Genauigkeit wird bei den meisten Geräten in einer Range von +- 1,5 – 2 % angegeben. Bei 300 W durchschnittlicher Leistung können das maximale Differenzen von 12 W sein! Bei einem leichten Fahrer mit 65 kg oder weniger ist das bereits eine beachtliche Differenz. Weiterhin spielen aber auch ganz profane Dingen wie die Kalibrierung dieser Geräte in die Genauigkeit der Daten mit rein. Trotz aller Limitationen bieten die Daten eine einzigartige Möglichkeit eine gute Vorstellungen von den erbrachten Leistungen zu erhalten. Vergleichbare Daten kennen wir sonst nur aus dem Profi-Sport von z.B. velon, welche aber natürlich ihre Daten nicht in dieser Breite veröffentlichen.

Ich bin jedenfalls gespannt auf das nächste Rennen am kommenden Samstag (25.4.20), welches wieder – diesmal hoffentlich ohne technische Probleme – ab 16:30 Uhr auf YouTube gestreamt wird.

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